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Sonntag, 9. Juni 2019

Kichererbsencreme mit Spinat und Tomate

Wenn ich Hunger habe fangen meine Gedanken ganz von alleine an, sich damit zu beschäftigen, was ich leckeres essen könnte. Dieses himmlische Rezept ist während einer Veranstaltung zu der französischen Gelbwestenbewegung entstanden, als ich mit einer Tüte frischem Gemüse vom Markt im Publikum saß und anfing darüber nachzudenken, was ich schnelles zum Abendessen machen könnte (zumal ich am nächsten Tag um acht Uni hatte). Der frische Spinat, der sich in der Tüte befand, erschien mir gut geeignet, außerdem hatte ich Lust auf Kichererbsen, und während ich dem Referenten lauschte, setzte sich das in meinem Kopf zu diesem Gericht zusammen:

  • ca. 250-350 gr frischer Spinat
  • 1 Dose Kichererbsen
  • Saft einer Zitrone
  • 1 Tomate
  • ca. 3-4 Tl Tahina
  • Olivenöl
  • Salz
  • Kreuzkümmel
  • Knoblauch nach Geschmack
Den Spinat waschen, in kleinere Stücke reißen und in einer Pfanne mit etwas Öl gerade so lange dünsten, bis er zusammengefallen ist. Die Kichererbsen abgießen und in einem Teller oder einer flachen Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. Mit Zitronensaft, Tahina, Olivenöl, Salz und Gewürzen verrühren. Tomate kleinschneiden und mit dem Spinat zusammen unter die Kichererbsencreme mischen.
Die optimale Beilage dazu finde ich Buchweizenpfannkuchen, aber arabisches Fladenbrot passt zum Beispiel auch gut.


Montag, 8. Februar 2016

Reisnudelpfanne mit Spinat und Erdnuss

Hier ein halbwegs klausurenphasengeeignetes (klausur-en-phase-n-ge-eigne-t-es; freie lexikalische Morpheme: Klausur, Phase, eigne; gebundene grammatische Morpheme: ge-, -t, -es; Fugenelemente: -en, -n; es handelt sich um ein flektiertes Nomen-Adjektiv-Determinativkompositum, dessen unmittelbare Konstituenten Klausurenphase und geeignet, die mittelbaren Konstituenten Klausur und Phase sind <-Verwirr die Leute nicht mit Morphologie, sonst haben sie keinen Hunger mehr!), also ein halbwegs klausurenphasengeeignetes Gericht, weil es relativ schnell und unkompliziert zuzubereiten ist. Man braucht auch nur eine Pfanne dafür! Hiermit empfehle ich es wärmstens! (Sprechakt des Empfehlens. Implikatur: Probier es aus! Präsupposition (Beweis: konstant unter Negation): Ich habe es schon probiert.) Շատ համով ա: Chakula ni kitamu sana!
Aber Achtung: es macht ziemlich satt!

Für eine Portion:
  • 150-200g Spinat
  • Öl
  • ein Schälchen Reisnudeln
  • Salz oder Brühwürfel
  • 3-4 gehäufte Esslöffel Erdnuscreme (je mehr, desto heftiger, aber auch desto mehr Ednuss)
  • 1/2 Zitrone
 Öl in die Pfanne geben, Spinat dazu und auf mittelkleiner Flamme (Gasherd besser ganz kleine Flamme) mit Deckel drauf auftauen lassen (vorausgesetzt, es ist Tiefkühlspinat). Die Reisnudeln nach Packungsangabe zubereiten (normalerweise ein paar Minuten in heißem Wasser einweichen). Den Spinat, wenn aufgetaut, salzen oder mit ein wenig Brühwürfel würzen und die Erdnusscreme einrühren. Die fertigen Nudeln dazugeben (gut abgetropft!) und das ganze auf mittlerer Flamme braten, bis die Nudeln zufriedenstellend gebraten sind. In den Teller geben und mit Zitronensaft beträufeln. Fertig :)

... und rechts sehen Sie die Leipziger Glossierungsregeln, das vermutlich
wichtigste Handwerkszeug der (empirischen) Sprachwissenschaftlerin

hier sind die Farben etwas suboptimal, aber das andere ist etwas unscharf ...
na ja, dena ezin, man kann nicht alles haben

Ich hoffe also, dass mein bisher illokutionärer Akt der Empfehlung perlokutionär wird und jemand es nachkocht ;)