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Sonntag, 9. Juni 2019

Kichererbsencreme mit Spinat und Tomate

Wenn ich Hunger habe fangen meine Gedanken ganz von alleine an, sich damit zu beschäftigen, was ich leckeres essen könnte. Dieses himmlische Rezept ist während einer Veranstaltung zu der französischen Gelbwestenbewegung entstanden, als ich mit einer Tüte frischem Gemüse vom Markt im Publikum saß und anfing darüber nachzudenken, was ich schnelles zum Abendessen machen könnte (zumal ich am nächsten Tag um acht Uni hatte). Der frische Spinat, der sich in der Tüte befand, erschien mir gut geeignet, außerdem hatte ich Lust auf Kichererbsen, und während ich dem Referenten lauschte, setzte sich das in meinem Kopf zu diesem Gericht zusammen:

  • ca. 250-350 gr frischer Spinat
  • 1 Dose Kichererbsen
  • Saft einer Zitrone
  • 1 Tomate
  • ca. 3-4 Tl Tahina
  • Olivenöl
  • Salz
  • Kreuzkümmel
  • Knoblauch nach Geschmack
Den Spinat waschen, in kleinere Stücke reißen und in einer Pfanne mit etwas Öl gerade so lange dünsten, bis er zusammengefallen ist. Die Kichererbsen abgießen und in einem Teller oder einer flachen Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. Mit Zitronensaft, Tahina, Olivenöl, Salz und Gewürzen verrühren. Tomate kleinschneiden und mit dem Spinat zusammen unter die Kichererbsencreme mischen.
Die optimale Beilage dazu finde ich Buchweizenpfannkuchen, aber arabisches Fladenbrot passt zum Beispiel auch gut.


Dienstag, 23. Januar 2018

Marinierter Backofenkürbis

Nein, mir fällt grade absolut nichts ein, was ich über dieses Gericht sagen soll, und ich werde mir jetzt nichts aus den Fingern saugen, ich hab es halt heute zum Abendessen gemacht und der Titel sagt schon alles.
Leckeres Wintergemüsegericht! Ich hatte es als Hauptgericht mit Brot, aber es eignet sich sicher auch als Vorspeise gut.

Zutaten für 2 Portionen:
  • 1 sehr kleiner Kürbis
  • 1 Zehe Knoblauch
  • ein paar getrocknete Tomaten 
  • 1 Zitrone
  • Olivenöl
  • schwarze Pfefferkörner
  • Salz
Kürbis in kleine Stücke schneiden, Kerne hierfür aufbewahren. Knoblauchzehe schälen und in Scheiben schneiden. Beides in einer Schüssel mit etwas Olivenöl und Salz vermischen und auf einem Backblech verteilen. Bei 180° etwa eine halbe Stunde backen lassen. In der Zwischenzeit die Marinade zubereiten: Tomaten in schmale Streifen schneiden und mit Öl bedecken. Zitrone auspressen und den Saft, sowie einen gestrichenen Esslöffel Pfefferkörner dazugeben. Verrühren und ziehen lassen, bis der Kürbis gebacken ist. Kürbis aus dem Ofen holen, je nach Vorliebe den Knoblauch entfernen oder nicht, Kürbis und Marinade vermischen und, wenn die Zeit reicht, noch eine halbe Stunde ziehen lassen (sonst reichen auch fünf Minuten).


Samstag, 16. September 2017

Minestrone

Diese italienische Gemüsesuppe ist die perfekte Mahlzeit für Wochenenden, die man hausarbeitschreibenderweise zu Hause verbringt. Aufgrund der vielen verschiedenen Zutaten lässt sie sich schlecht in kleinen Mengen zubereiten, sodass man, wenn man sie für sich alleine machen will, etwa zwei ganze Tage daran isst (schwierig, wenn man mittags immer in der Uni is(s)t). Dafür gehört sie aber auch zu den Gerichten, die beim Aufwärmen immer besser werden.
Also: einmal kochen und das ganze Wochenende eine wärmende, nahrhafte Suppe haben ... das ist besonders dankenswert, wie gesagt, wenn man gerade eine Hausarbeit schreibt.
Was die Zutaten angeht, das hier sind nur Vorschläge ... man kann gerne noch anderes Gemüse dazutun (ich nehm oft Erbsen, grüne Bohnen hab ich dafür meistens nicht) oder in anderen Mengen.

Für 3-4 Portionen:
  • 1 kleiner Broccoli
  • 1 Paprika
  • 1-2 Tomaten
  • 1 Glas weiße Bohnen
  • weiteres Gemüse nach Geschmack, Vorrat und Jahreszeit (bei mir waren es heute diese flachen grünen Bohnen, sonst nehm ich oft Erbsen)
  • 2 Zehen Knoblauch
  • italienische Kräuter
  • Brühwürfel
  • Olivenöl
  • gegebenenfalls frischer Salbei
Knoblauchzehen schälen, halbieren und in einem eher größeren Topf mit viel Wasser, italienischen Kräutern und, falls gewünscht und vorhanden, dem Salbei aufkochen. Dann Brühwürfel und in Stücke geschnittene Tomate dazugeben und auf mittlere Flamme schalten. Ein wenig köcheln lassen (und vielleicht schon mal die weißen Bohnen dazugeben), dann um Broccoli und Paprika ergänzen. Köcheln lassen, bis der Broccoli weich ist. Im Teller einen großzügigen Schuss Olivenöl darübergeben.
Dazu eignen sich Nudeln oder Weißbrot.


Montag, 19. Oktober 2015

Linsencurry

Das Tolle an Curry (außer dass es so gut schmeckt) ist, dass man es mit allem machen kann ... Spinat, Aubergine, Gurke, Kartoffel, was man eben grad da hat. Ich beschreibe hier mal exemplarisch ein Linsencurry, weil das eine meiner Lieblingsversionen ist, aber nach dem gleichen Prinzip kann man jedes beliebige Gemüse zu Curry verarbeiten.
Das einzige Geheimnis sind Kokosmilch und Currypaste (mein bis jetzt ungeschlagener Favorit ist Tandoori). Und vielleicht Tomaten.

Für 2 Portionen:
  • Öl (wenn man es ganz echt haben will, Ghee)
  • 1/2 kleine Zwiebel
  • 1-2 Tomaten
  • 1 kleine Tasse rote Linsen
  • 3-4 Tl Currypaste (ich mag wie gesagt Tandoori am liebsten)
  • 250 ml Kokosmilch
  • Salz
Das Öl in einen Topf geben (oder eine Pfanne mit hohem Rand) und die Tomaten darin andünsten, bis sie zerfallen. Die Linsen dazugeben und kurz anrösten, dann zweieinhalb Gläser Wasser dazugießen und umrühren. Aufkochen und dann ca. 15 Minuten köcheln lassen (mit Deckel drauf). Dann die Currypaste einrühren und die Kokosmilch dazugießen. Kräftig salzen und wenn die Konsistenz zu fest ist (es sollte noch ein wenig suppig sein), Wasser nachgießen. Noch etwa 5 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen weich sind.
Mit Basmatireis oder indischem Fladenbrot servieren (bzw. essen). Guten Appetit!